Neue Mitgliederbeiträge und Öffnungszeiten

Letzte Aktualisierung am 10. Juni 2014.

Nähen jetzt auch Dienstags in der Starship Factory!
Nähen jetzt auch Dienstags in der Starship Factory!

Wie der findige Leser unserer Webseite vielleicht schon festgestellt hat, haben wir an unserem gestrigen Plenum neue Öffnungszeiten eingeführt. Fortan haben wir in der Starship Factory jeden

Dienstag und Freitag
von 18 bis 22 Uhr

geöffnet. So können wir der verstärkten Nachfrage nach einem Treff am Dienstag Rechnung tragen.

Auch an diejenigen, welche keine Idee haben, womit sie bei uns anfangen können, haben wir gedacht: wir stellen für ein kleines Entgelt unser neues Starship Factory-Starterpaket zur Verfügung. Darin enthalten sind ein Starship Factory-T-Shirt zum selbst bedrucken und ein kleines Kit, mit dem man sich mit 3D-Drucker und Lötkolben ein elektronisches Namensschild basteln kann.

Ausserdem haben wir beschlossen, die empfohlenen Mitgliederbeiträge ab April 2014 zu senken. Der empfohlene Mindestbeitrag wurde auf 20 Franken im Monat oder alternativ 200 Franken im Jahr, zahlbar im Voraus, festgelegt. Wem dieser Betrag finanziell dennoch nicht möglich ist, der darf jedoch weiterhin bei der Aufnahme in den Verein eine Reduktion des Beitrages beantragen.

Doch auch bei denjenigen, welche bereit sind, mehr für den Verein zu geben, wollen wir uns für die Unterstützung erkenntlich zeigen. Wer verbindlich jeden Monat mehr als den empfohlenen Beitrag bezahlt, bekommt dafür ein kleines Dankeschön:

  • Wer mindestens 35 CHF im Monat bezahlt, erhält eine Vergünstigung für unser Starterpaket, einen kleinen Gutschein für die Benutzung unserer Geräte und auf Wunsch einen Platz in unserer Hall of Fame der Sponsoren.
  • Wer mindestens 40 CHF im Monat bezahlt, bekommt dafür zusätzlich unsere Vereinszeitung gratis zugestellt.
  • Wer mindestens 50 CHF im Monat bezahlt, bekommt ebenfalls jedes Jahr eine Starship Factory-Überraschung sowie auf Wunsch etwas Saatgut geschenkt.
  • Wer mindestens 150 CHF im Monat bezahlt, darf ausserdem einen 3D-Druck von sich selbst in unserer Hall of Fame der Sponsoren platzieren.

Zu guter Letzt wollten wir unseren Besuchern, welche ohne Laptop bei uns aufkreuzen, aber dennoch an der 3D-Modellierung oder dem T-Shirt-Druck teilhaben wollen, noch etwas gutes tun und haben uns daher drei Besucherlaptops besorgt. Diese stehen jedem Besucher zum Modellieren, Designen, Malen, Surfen oder Programmieren zur Verfügung.

Wir hoffen, dass möglichst viele Besucher Freude an diesen Verbesserungen finden werden und freuen uns auf rege Teilnahme an unseren Trefftagen!

Ersetzen der Silikonschicht beim UV-Harzdrucker B9Creator

Letzte Aktualisierung am 10. Juni 2014.

Beim 3D-Drucken mit dem B9-Creator wird mit Hilfe eines Beamers Schichtweise UV-Harz gehärtet und so in eine Form verwandelt, die nach dem Druck aus dem restlichen noch flüssigen Harz genommen wird. Damit das Harz sich beim Härten nicht mit der Acrylglas-Druckwanne (in den Anleitungen Vat genannt) verbindet, wird eine Beschichtung aus Silikon (PDMS) benutzt. Diese geht leider nach wenigen Drucken kaputt und muss daher regelmäßig erneuert werden.

Wir haben uns für Silikon der Marke Wacker Elastosil 601 mit Shore-Härtegrad 45 entschieden. Es ist im Unterschied zum im Original verwendeten Sylgard 184 lokal erhältlich und hat sogar etwas bessere Klebeeigenschaften am Acrylglas der Druckwanne. Wir werden sehen und berichten, wie es sich mit der Haltbarkeit bei 3D-Drucken verhält.

Zur Erfolgreichen Reparatur der PDMS-Beschichtung mit dem Elastosil benutzt man ab Besten einen Nivelliertisch. Hat man keinen zur Hand, so funktioniert die Do-it-Yourself-Variante bestens: stellt man eine Wasserwaage auf eine Platte mit drei Nivellierschrauben, lässt sich jede Unebenheit schnell ausgleichen.

Für das Anrühren des Silikons empfielt sich eine Briefwaage, da man zwei Komponenten mit jeweils 45g und 5g anmischen muss. Eine auf 1g genaue Waage produziert bei einer Menge von 5g unter Umständen einen Fehler von 10%, da man ja nicht erfährt, ob sich gerade 4.5g oder 5.4g im Becher befinden. Briefwaagen zeigen Zehntelgramm an und haben daher dieses Problem nicht. Mit Briefwaagen und Messbechern sollte ein solches Mischverhältnis daher gut zu erreichen sein.

Da es sich beim UV-Harzdruck um ein optisches Verfahren handelt, bei welchem das Objekt von unten mit UV-Licht bestrahlt wird, ist es wichtig, dass das Silikon möglichst keine Luftblasen enthält, welche die Lichtstrahlen ablenken und stören können. Das von uns verwendete Elastosil besitzt eine hohe Viskosität und braucht daher eigentlich nicht extra entlüftet zu werden, wenn das oben genannte Mischungsverhältnis genau genug ist. Eventuelle Bläschen steigen von alleine auf und zerplatzen an der Oberfläche.

Beheizt man die Wanne zum Aushärten des Silikons auf maximal 70°C, kann sie bereits nach 3-4 Stunden wieder benutzt werden. Allerdings entsteht dabei eine erhöhte Gefahr, dass nicht alle Luftblasen im Silikon bis an die Oberfläche gelangen, bevor es fertig ausgehärtet ist. Ohne Hitze dauert das Aushärten des Silikons bis zu 48h, wodurch das Silikon allerdings wahrscheinlicher blasenfrei ist. Es lohnt sich daher, mit einer Zweitwanne zu arbeiten, um den B9Creator in Betrieb halten zu können.

 
Artec-Drache von Thingiverse
Zum Test haben wir den Drachen von artec3d auf Thingiverse gedruckt. Durch fälschlicherweise unterschiedliche Z-Achsen-Einstellungen im Slicer und Druckprogramm ist dabei eine Streckung enstanden. Verblüffenderweise kann sich das Druckresultat dennoch sehen lassen. Es entsprechen 100 Micron des originalen Objekts 88.5 Micron im oben abgebildeten Druck.

Säulen als Stützstruktur im 3D-Druck

Letzte Aktualisierung am 10. Juni 2014.

Im 3D-Druck werden Objekte üblicherweise erstellt, indem wie mit einer Heissklebepistole mehrere Schichten Plastik aufeinander aufgetragen werden. Das funktioniert mit Objekten, welche eine würfel- oder pyramidenähnliche Form haben hervorragend, doch wenn das Objekt mehr als nur Vorsprünge hat (Brücken zwischen Teilobjekten etc.), kann es notwendig werden, Stützstrukturen einzuarbeiten. Diese werden von den 3D-Slicerprogrammen wie z.B. Cura oder slic3r oft selbstständig erstellt. Es handelt sich dabei um weniger stark ausgeprägte Plastikstrukturen, welche nicht viel Druck aushalten (anders als die zum Objekt gehörenden Strukturen), aber genug Halt bieten, dass die Plastikfäden des Druckers darauf halten können und das Objekt druckbar wird.

Mit den automatisch erzeugten Stützstrukturen kann bei viele Projekten bereits brauchbar gearbeitet werden. Allerdings benötigen die normalerweise erzeugten Stützklötze oder Rautenstrukturen relativ viel Plastik und auch Druckzeit.

Bei dieser Problematik setzt die Software, welche beim B9Creator-UV-Drucker mitgeliefert wird, an: statt einem Raster aus Vierecken werden hier Säulen gedruckt, welche nicht so viel Zeit und Plastik in Anspruch nehmen. Da ein gewisses Mass an Überhang im 3D-Druck akzeptabel ist, können diese Säulen praktisch in jeder Orientierung ausgedruckt werden und das 3D-Objekt zusammenhalten.

 
Die Software des b9creator erzeugt Säulen statt der herkömmlichen Rauten-Supportstrukturen, um Objekte druckbar zu machen, welche am unteren Ende nicht zusammen hängen.
Die Software des b9creator erzeugt Säulen statt der herkömmlichen Rauten-Supportstrukturen, um Objekte druckbar zu machen, welche am unteren Ende nicht zusammen hängen.

Wie man hier einfach erkennen kann, ist es im Anschluss an den Druck auch viel einfacher, die erzeugten Supportstrukturen (hier die Säulen) vom eigentlichen Objekt zu trennen, da sie, anders als beispielsweise angehängte Rautenstrukturen, nur eine sehr kleine Berührungsfläche haben.

Eine andere Software, welche diese Technik anwendet, ist Meshmixer. Wahrscheinlich wird sie jedoch bald auch im Rest der 3D-Druck-Software Anwendung finden.

Workshop "T-Shirts Bedrucken leicht gemacht" im Nähcafé Kiel

Letzte Aktualisierung am 10. Juni 2014.

Nachdem der Kongress nun vorbei ist, machen unsere T-Shirtdruckexperten noch kurz einen Zwischenhalt in Kiel, wo wir unser Wissen über T-Shirtproduktion verbreiten wollen. Daher wird es im lokalen Nähcafé noch einen Workshop zum Thema T-Shirtdesign geben. Dort machen wir gemeinsam aus Deiner T-Shirtidee oder aus einer unserer Vorlagen ein fertig bedrucktes T-Shirt, welches Du nach dem Kurs sofort mitnehmen kannst. Wir zeigen Dir die Grundlagen des Open Source Programms Inkscape (Mac, Win, Linux) und wandeln eine Vorlage (z.B. Foto, Logo) in eine als Motiv geeignete Vektorgrafik um.

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Während wir das fertige Motiv gemeinsam auf dem Schneidplotter ausschneiden, lernst Du, was es beim Plotten alles zu beachten gibt. Anschließend bekommst du eine Einweisung in die Bedienung unserer Textiltransferpresse und schon ist Dein T-Shirt fertig!

  • Termin: 8. Januar, 18:00 bis 21:00 Uhr
  • Dauer: 1 × 3 Std.
  • Teilnahmegebühr: 30,- € zggl. Materialkosten für Shirt und Flex-Folie (ca. 10,- €, je nach Motiv)
  • Mitzubringen: Laptop, evtl. Motivvorlage/Idee
  • Kursleitung: Starship-Factory Basel/CH
  • Kursort: Nähcafé Kiel
  • Es sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich. Bei Fragen zum Workshop sende eine Mail an: workshops@lists.starship-factory.ch

Verbindliche Anmeldungen nehmen wir telefonisch unter 0431 / 65 99 67 57 oder per E-Mail an workshops@lists.starship-factory.ch entgegen. Der Kurs findet ab 4 Teilnehmern statt. Wer bereits weiss, wie man T-Shirtmotive mit Inkscape designt, kann auch einfach am 9. Januar im Laufe des Tages im Nähcafé vorbei schauen und sich ein T-Shirt drucken lassen.

Du wohnst in der Schweiz und bist am T-Shirtdruck interessiert? Ab dem 13.01.2014 sind wir mit unserem Equipment wieder vor Ort in Basel.

T-Shirt-Produktion auf dem 30c3

Letzte Aktualisierung am 10. Juni 2014.

Wir sind noch bis morgen auf dem 30. Chaos Communication Congress in Hamburg mit einem Assembly vertreten. Dank zahlreicher Interessenten sind Schneidplotter und T-Shirt-Presse fast im Dauerbetrieb, und es werden fleissig eigene T-Shirt-Designs entwickelt, geplottet und gepresst.

Ein T-Shirt lädt zur Produktion eigener T-Shirts ein.

Der wichtige Teil des Prozesses ist dabei weniger das T-Shirt selbst als dass die Besucher umfassend lernen, T-Shirts unter Anleitung selbst zu bedrucken — von der Graphik bis zur Presse.

Motiv-Design in Inkscape

Eigene Motive haben wir derzeit leider noch nicht auf Lager, doch unsere Besucher finden auch so reichlich Motive, welche sie schon immer einmal selbst herstellen wollten.

Ein stolzer Besitzer eines neuen, selbst gemachten FreeBSD-T-Shirts

Doch sehr viele Interessierte haben sich auch sehr ins Zeug gelegt um eigene Motive zu entwerfen. Nicht selten ist das T-Shirt dabei ein Geschenk für Freunde, Bekannte oder den Nachwuchs:

Eine Tigerente für Jüngere
Lenas Kinder-T-Shirt

Und manch einer wird auch kreativ um sich endlich ein T-Shirt seines Lieblingsprojekts zu gönnen, welches bislang einfach keines hatte:

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Mehr Fotos gibts in unserer Flickr-Gruppe

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